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Rezertifizierung als Umweltschule in Europa/ Internationale Agenda 21 Diesen Text vorlesen lassen

Im Moment bereitet die Gruppe um Frau Grundmann-Pophanken die zweite Zertifizierung zur Umweltschule in Europa www.landesschulbehoerde-niedersachsen.de/ Stichwort Umweltschule vor. Diese Auszeichnung müssen wir uns regelmäßig wieder erarbeiten. Dafür werden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt, damit wir uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Damit verfolgen wir auch weiterhin das Ziel, die Bereitschaft unserer Schulgemeinde zu umweltgerechtem Verhalten zu erhöhen. Um dies zu erreichen, führen wir konkrete Maßnahmen durch.

Für die erste Auszeichnung haben wir Aktionen in den Bereichen 1) miteinander-voneinander lernen und 2) Energiebildung geplant und durchgeführt. Seit 2017 haben wir den Schwerpunkt auf zwei neue Handlungsfelder verfolgt: 3) Nachhaltiges und faires Konsumieren: Fairtrade School und die 4) Ansiedlung von Honigbienen und Wildbienen (Sommerbienen).

Für die Fairtrade School wurden folgende Maßnahmen ein- bzw. durchgeführt:

  • Erfüllen der fünf vorgegeben Kriterien, um Fairtrade School zu werden (Gründung eines Fairtrade-Schulteams mit Schülern, Eltern und Lehrern, Erstellen eines Fairtrade-Kompasses, Verkauf und Verzehr von fair gehandelten Produkten an der Schule, in mindestens zwei Klassenstufen muss in  mindestens zwei unterschiedlichen Fächern der faire Handel im Unterricht behandelt werden und mindestens einmal im Schuljahr muss es eine Schulaktion zum Thema Fairtrade geben). Mehr unter www.fairtrade-schools.de
  • Einrichtung einer AG fair und nachhaltig, die später von den Umwelt-Action-Kids abgelöst wurde.
  • Implementieren des fairen Handels in den schuleigenen Arbeitsplan in den Fächern Sachunterricht (nachhaltiges Konsumieren anhand des Beispiels der fairen Schokolade, Jg 2, in Textil das Herstellen von fairer Kleidung, Jg 4, Kinderrechte in Religion).
  • Faires und gesundes Frühstück für alle Schüler, organisiert und finanziert vom Förderverein.
  • Fair gehandelte Bananen vom Essensanbieter in der Mensa.
  • Keinen Joghurt in Plastikbechern als Nachtisch in der Mensa.
  • Erweiterung des Schulteams mit Vertretern der Kirche und des Eine-Welt-Ladens.
  • Kooperation mit dem Eine-Welt-Laden.
  • Unsere Schule ist ebenfalls in der Steuergruppe Fairtrade Town der Stadt Oldenburg vertreten.
  • Bei schulischen Veranstaltungen (Einschulungsfeier, Schulfest) und außerschulischen Veranstaltungen (Plattdeutsches Theater, Flohmarkt) kümmert sich der Förderverein um die Verpflegung. In dem Café wird nur fairer Kaffee angeboten. Inzwischen werden auch viele Kuchen von den Eltern aus fairen Produkten hergestellt.
  • Der Förderverein unterstützt unsere Aktionen finanziell (faire Nikoläuse, fairer Adventskalender, Fairtrade-Produkte für die Vitrine)
  • Mit einem Verbrauchermarkt im Viertel wurde eine Kooperation geschlossen. Unsere Schüler dürfen dort regelmäßig nach neuen Fairtrade-Produkten Ausschau halten und Kundenbefragungen durchführen.
  • Mit der AG des Gymnasiums Liebfrauenschule (erste Fairtrade-School in Oldenburg) streben wir eine Kooperation an. 
  • Teilnahme an der Aktion Oldenburg räumt auf- Thema Plastikverpackungen im Unterricht.
  • Bitte zum Plastikfasten für alle an Schule Beteiligten während der Fastenzeit.
  • Hilfsaktion Weihnachten im Schuhkarton - Kinder helfen Kindern aus Rumänien z.T. mit fairen Produkten

Als Schulprojekt möchten wir einen Schulgarten errichten. Darin sollen überwiegend Sommerbienen ihren Platz finden.  Wir möchten, dass Schüler, Eltern und Lehrer sich dafür engagieren. Langfristig möchten wir den Garten auch als außerschulischen Lernort für die benachbarten Kindertagesstätten und Grundschulen anbieten. Folgendes haben wir bereits geschafft:

  • Unterstand / Wetterschutz für die Bienen wurde von uns selbst gebaut.
  • Die Form / das Anlegen des Gartens wurde mithilfe von Schülern und Eltern erreicht.
  • Schutzkleidung für 12 Schüler wurde gekauft.
  • Eine Schaubeute gibt es am Fenster in der großen Aula. Hier können die Schüler jederzeit den Bau der Waben und die Bienen beobachten. An den Seiten hängen Informationen zu den Bienen.
  • Herstellen eines Videos zwecks Bewerbung beim Projekt we4bee https://we4bee.org um einen, mit Sensoren ausgestatteten speziellen Bienenkasten. Danke an Herrn Jörn Holzapfel für seine Unterstützung beim Videodrehen!
  • Vier neue Hochbeete wurden eingerichtet, zwei große Regentonnen gekauft.
  • Im Sachunterricht wurden 12 Stunden in den zweiten Jahrgang implementiert. Schwerpunkt ist Wesen und Art der Honigbiene sowie Verhalten und Anatomie. Die Unterrichteinheit ist bereits vollständig ausgearbeitet. Die Schüler besuchen zum Abschluss die Imkerei unseres Imkers, die fußläufig erreichbar ist. In den Jahrgängen drei und vier haben die Schüler die Möglichkeit, an der AG Bienen teilzunehmen. Hier betreuen und pflegen die Schüler selbstständig mit dem Imker ein Bienenvolk.
  • Im Fach Werken werden Bienenkästen gebaut und gestaltet.
  • Das Herstellen von Vogelnistkästen im Werkunterricht konnte noch nicht umgesetzt werden. Deshalb haben wir bei der Aktion Bei uns solls piepen. Oldenburg Grundschüler laden Meisen & Co ein vom NABU teilgenommen und Nistkästen für die Schule und Schüler bekommen.
  • Im Fach Kunst werden aus Verpackungsmaterialien künstliche Bienen hergestellt (Upcycling).
  • Für das Projekt haben die Schüler in der Innenstadt und im Viertel an drei Tagen in Zusammenarbeit mit der Deutschen Umwelthilfe Spenden gesammelt.
  • Auf dem Stadtteilfest 2019 präsentiert sich die AG mit einem Bienenstand und Bastelaktionen.
  • Wir sind Mitglied im Netzwerk Bienenschule.de www.bienenschule.de

Wir sind noch im Entstehungsprozess. Natürlich wären wir schon viel weiter, wenn wir alles gekauft hätten. Das Projekt soll aber ein Projekt der Schulgemeinde sein, damit es auch viele Jahre nach Fertigstellung gelebt wird. Deshalb machen wir mit Schülern und Eltern vieles selbst. Das dauert natürlich dementsprechend länger. 

Die Landessparkasse zu Oldenburg, Filiale Ohmstede, hat uns bereits am Anfang des Projektes mit 500,00€ unterstützt. Auch in diesem Jahr dürfen wir uns über die Unterstützung freuen. Die LzO übernimmt die Kosten für zwei Bienenkästen und zwei Bienenvölker. Herzlichen Dank!

Der Folgeantrag wird jetzt im März eingereicht. Wir sind zuversichtlich, dass es mit der Rezertifizierung klappt!

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